Rettich-Hustensaft


bekämpft Atemwegskeime & löst den Schleim   |   stärkt das Immunsystem


Der schwarze Rettich (Raphanus sativus niger) 

 

hat eine reinigende, schleimlösende, antibakterielle, krampflösende und beruhigende Wirkung. 

 

Zudem enthält er reichlich Mineralstoffe, die Vitamine A, C und E sowie Senföle, die sich positiv auf den Atemtrakt auswirken.

 

Der schwarze Rettich (auch »Winterrettich« genannt) ist während der Erkältungszeit - im Herbst & Winter - auf vielen Wochenmärkten, in Bioläden oder gut sortierten Supermärkten erhältlich.

 

Ein daraus bereiteter Sirup ist ein wirksames pflanzliches Arzneimittel bei Husten oder Heiserkeit und kann bereits für Säuglinge ab 10 Monaten verwendet werden.

Das brauchst Du:

  • 1 schwarzer Rettich (die rundlich-dick gewachsene Form)
  • 4 - 6 EL (Kandis- oder Vollrohr-)Zucker oder Honig*
  • großes leeres Marmeladen- oder Trinkglas
  • Löffel, (spitzes) Messer und/oder Korkenzieher, Stricknadel, Metallspieß o.ä.
  • kleines verschließbares Glas oder (Braunglas-)Fläschchen
Zubereitung Zwiebelhustensaft - Grundrezept

So wird's gemacht:

  • Schneide den oberen Teil des Rettichs ab und lege ihn beiseite.
  • Höhle den Rettich aus: Kratze mit einem Löffel das Fruchtfleisch heraus; belasse dabei eine äußere Schicht von etwa 1 cm Dicke.
  • Nun stichst Du mit einem Spieß, einem spitzen Messer oder einem Korkenzieher ein kleines Loch an die Unterseite des Rettichs.
  • Zerkleinere das ausgekratzte Fruchtfleisch noch ein wenig und gib die Hälfte davon in ein verschließbares Gefäß, das Du im Kühlschrank aufbewahrst.
  • Das übrige Fruchtfleisch vermischst Du in einem Schälchen mit etwa 2-3 EL (Kandis)Zucker oder Honig*. (Wähle die Zucker-/Honigmenge in Abhängigkeit von der Größe des verwendeten Rettichs. Das  Verhältnis von Zucker/Honig und ausgekratztem Fruchtfleisch sollte etwa 1:1 betragen.)
  • Setze die ausgehöhlte Rettichknolle mit der angestochenen Wurzelseite nach unten auf ein Glas, befülle sie mit der Rettich-Zucker-Mischung und verschließe sie mit der anfangs abgeschnittenen Oberseite.
  • Das Ganze lässt Du nun einige Stunden so stehen. Während sich der Zucker auflöst, entzieht er dem Rettich den Saft, der durch das Loch an der Wurzel langsam heraustropft und im Glas aufgefangen wird. (Bereits nach kurzer Zeit kannst Du den ersten Rettich-Sirup entnehmen und verwenden.)
  • Sobald kein neuer Saft mehr nachkommt, kannst Du den so entstandenen Hustensaft in ein kleines verschließbares Glas bzw. Fläschchen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Der Rettich kann nun ein zweites Mal gefüllt werden: Leere die Rettichknolle und befülle sie mit dem restlichen Fruchtfleisch wie oben beschrieben erneut. Möglicherweise musst Du das Loch an der Unterseite vorher noch einmal durchstechen, da es verklebt sein kann. 
  • Im Kühlschrank gelagert ist der Hustensaft einige Tage haltbar.

* Bitte beachte, dass Säuglinge im ersten Lebensjahr wegen der Botulismusgefahr keinen Honig einnehmen dürfen!

So verwendest Du den Rettich-Hustensaft:

  • je nach Bedarf über den Tag verteilt immer mal wieder 1 Teelöffel* davon einnehmen - entweder pur vom Löffel oder mit etwas lauwarmem Wasser oder Tee vermischt getrunken

            * Jugendliche und Erwachsene können jeweils 1 Esslöffel einnehmen